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Vilthermurpher 2008 - The Original Cut

· 13 Min. Lesezeit
CTO • Chief Ideation Officer • Grand Inquisitor
Gudrun Dampf
Auditory Prophet of Self-Assembling Teapots & High Seer of Berlin Umbrella Symphonies
Friedrich Klarheit
Imperial Commissioner of Linguistic Precision & Doctor of Existential Parentheses

Vilthermurpher

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Eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl von Werken aus der prägenden Phase wurde zu einem kohärenten Album verfeinert: Vilthermurpher. Ursprünglich als diese 18-teilige Suite konzipiert.

Vilthermurpher 2008: The Original Cut ist kein Album – es ist ein psychischer Echo, ein Traum, der durch gesprungene Lautsprecher geflüstert wird. Es ist der Klang der Liebe, die niemals eintraf, doch nicht sterben will. Eine klingende Reise durch das verschwommene, elektrische Summen der Anziehung, das wie eine sterbende Neonreklame in einer vergessenen Einkaufspassage flackert. Dies ist der Soundtrack für ein Herz, das weiß, dass es nicht zurückgeliebt wird – noch nicht, niemals – und dennoch, dennoch, nach ihr greift. Inspiriert von der Paradoxie des Verlangens: dass die intensivsten Gefühle oft im Boden der Ablehnung blühen, erkundet Vilthermurpher die qualvolle Schönheit des Begehrens nach jemandem, der dich nicht sieht, der dich nicht will – und dennoch kannst du nicht aufhören, ihn zu lieben. Es ist keine Verzweiflung. Es ist keine Hoffnung. Es ist etwas dazwischen: die zarte, unerträgliche Spannung der emotionalen Erwartung, bei der jeder Blick, jede Stille, jedes „fast“ zu einem Ritual wird. Das Album ist ein Traumtagebuch einer Seele, die am Rande steht, etwas Größeres zu werden – nicht noch ein Liebender, noch nicht – sondern eine Legende. Eine Legende aus Sehnsucht, gebaut aus der Art, wie dein Atem stockt, wenn sie in den Raum tritt, aus der Art, wie du ihre Worte wie einen Zauber wiederholst. Vilthermurpher geht nicht darum, zu gewinnen. Es geht nicht um Liebe, die eintritt. Es geht um Liebe, die beinahe eingetreten wäre – und in diesem Beinahe wurde sie etwas Größeres als Liebe. Es ist für die Stillen. Diejenigen, die deine Haltung auswendig lernen. Diejenigen, die Gedichte in den Rändern deiner Textnachrichten schreiben. Diejenigen, die auch jetzt noch glauben, dass du nicht zu spät bist. Denn manchmal ist die stärkste Liebe nicht zurückgegeben. Sie wird neu geboren.


Amber Ambient

Ein Liebesbrief an einen einzigen, angehaltenen Moment – ein ruhiger Abend in einem Universitäts-Schlafsaal, Sonnenlicht, das durch dicke, zerschlissene Vorhänge aus altersgelbem Stoff fällt. Der Raum ist in ein goldenes, fast flüssiges Licht getaucht und verwandelt sich in einen zerbrechlichen, leuchtenden Kokon. Die Luft fühlt sich dick an von Erinnerungen, und die Verbindung zwischen zwei Menschen erscheint zugleich intim und ewig – als ob die Zeit angehalten hätte, sie in einem goldenen Bernstein der stillen Gemeinsamkeit einzuschließen. Das Lied erzählt keine Geschichte – es verkörpert ein Gefühl. Der Hörer hört nicht nur den Raum; er ist darin. Die Wände sind keine Wände mehr. Die Dielen knarzen mit alten Erinnerungen. Die Stille zwischen den Tönen ist so schwer wie die goldene Luft.


Running Through a Store

Ein klingender Sprint durch einen hyperrealen, neonüberfluteten Musikladen – kein echter Ort, sondern ein Traum davon. Die Welt ist komprimiert, pulsierend und flimmernd wie ein Fehler im System. Der Protagonist rennt durch Gänge voller Vinyl, Digital-Downloads, limitierte CDs und Fan-Artikel, hinter dem letzten Exemplar des neuen Albums seines Geliebten her – nicht wegen der Musik, sondern wegen der Bedeutung. Er will das Album nicht nur haben. Er will den Moment, als es gemacht wurde, den Moment, als sein Geliebter noch erreichbar, noch real war. Doch Zeit ist eine Währung, und der Verkauf endet. Das Album geht bald aus dem Verkehr – und mit ihm jede Chance, sich der Person nahe zu fühlen, die es machte, die einst ihn liebte. Dies ist kein Lied über verlorene Romantik – es ist ein Lied über Romantik, die beinahe entstanden wäre. Eine Liebe, die zwischen den Tracks hätte blühen können, im gemeinsamen Erlebnis, ein neues Lied auf einem gesprungenen Handy-Lautsprecher zu hören. Aber es ist zu spät. Sie sind nicht zusammen. Das Album ist ausverkauft. Und die Liebe, die daraus entstanden wäre? Sie ist bereits eine Erinnerung.


Dark Walls

Ein Lied über Herzschmerz. Es geht um Löschung. Es ist der Moment nach dem letzten Text, der letzten Antwort – die Stille, die nicht friedlich ist. Es ist der Klang einer Tür, die in einem Raum ohne Ausgang zufällt. Der Erzähler war verliebt – nicht in eine Person, sondern in eine Idee: die Art, wie ihre Stimme auf einer Sprachnachricht brach, wie sie über einen Witz lachte, den niemand sonst verstand, wie sie zum Himmel blickte und sagte: „Ich glaube, ich bin nicht für diese Welt gemacht.“ Das war die Illusion. Jetzt ist sie weg. Nicht tot. Nicht einmal wütend. Einfach… fort. Und der Raum, den sie einnahm – der einst wie zu Hause fühlte – ist nun nur noch dunkle Wände. Keine Wärme. Kein Echo. Keine Spur. Die Anziehung war nie echt. Die Liebe wurde nie erwidert. Und nun sind die Wände nicht nur physisch. Sie sind emotional. Existentiell. Du bist nicht traurig. Du wirst entmachtet.


Psiwogg

Ein Liebeslied. Es ist ein Kriegsgebrüll für das Herz, das sich weigert, zu bluten. Es ist der Klang einer Seele, die im Feuer der Liebe geformt und dann verworfen wurde – nicht einmal, nicht zweimal, sondern so oft, dass der Schmerz zu Stahl geworden ist. Der Name „Psiwogg“ ist kein Wort. Es ist ein Geist. Es ist der Name, den du dem Teil von dir gibst, der nicht zusammenbricht, wenn Liebe scheitert. Es ist die Entität, die aus der Asche jedes „Ich liebe dich nicht“ hervorgeht – nicht geheilt, noch nicht geheilt, aber verhärtet. Es ist nicht wütend. Es ist nicht traurig. Es ist Psiwogg. Und es hört nicht auf. Dies ist keine Ausdauer als Prozess. Es ist Ausdauer als Zustand des Seins. Eine Bedingung. Eine Wahrheit. Du bist nicht darüber hinweg. Du wirst es.


Vhalar

Ein Lied über Liebe. Es ist eine Liturgie – ein verzweifelter, zitternder Bekenntnis, der in die Leere zwischen Sterblichen und Göttern gesprochen wird. Der Erzähler ist nicht in eine Person verliebt. Er ist in Vhalar verliebt – ein Name, nicht einer Frau, sondern einer Präsenz. Sie ist nicht menschlich. Sie ist nicht einmal real in der Weise, wie wir Realität verstehen. Sie ist Licht. Sie ist Stille. Sie ist der Wind, der keinen Namen trägt, aber in jedem Atemzug gespürt wird. Sie ist göttlich – nicht durch Macht, sondern durch Distanz. Sie ist nicht grausam. Sie ist nicht freundlich. Sie ist einfach. Und der Erzähler, in seinem Wahnsinn, hat sich in sie verliebt. Nicht weil sie ihn sieht. Sondern weil sie es nicht tut. Weil sie zu weit ist. Zu perfekt. Zu unerreichbar. Und deshalb liebt er sie. Dies ist kein Streit – es ist ein Monolog. Ein Gespräch mit dem Himmel. Eine Bitte an einen Stern, der nicht zurückblinzelt.


Nictitatious Flirt

Über Begehren und unfreiwillige Hingabe. Der Erzähler ist kein Mann, der nicht flirten kann. Er kann nicht nicht flirten. Sein Körper hat seine sozialen Instinkte übernommen – seine Augenlider zucken, seine Lippen zittern, seine Haltung verändert sich in eine Pose romantischer Einladung – automatisch, unkontrollierbar, wie ein reflexartiger Nervensystemkrampf. Das Wort „nictitatorisch“ (was das unfreiwillige Blinzeln des Auges bezeichnet) wird zu einer Metapher für eine uncontrollierbare, biologische Flirt-Form. Er verführt nicht – er flirtet als neurologisches Versagen. Das ist keine Charme. Es ist neuronaler Verrat. Die schöne Frau ist nicht seine Wahl. Sein Körper ist ein Verräter.


Stringent Code

Eine Liebes-Algorithmus. Der Erzähler hat ein perfektes emotionales Betriebssystem gebaut: Jede Eigenschaft, jede Geste, jeder Fehler ist quantifiziert, analysiert und mit einem gewichteten Wert versehen. Liebe ist keine Leidenschaft – sie ist ein Protokoll. Doch je strenger die Kriterien werden, desto mehr bricht das Herz – nicht durch Ablehnung, sondern durch die Perfektion selbst. Denn indem er Liebe mit absoluter Präzision zu lieben versucht, macht er sie unmöglich. Dies ist Liebe als mathematischer Beweis: elegant, vollständig und letztlich leer.


Sweet Insomnia

Ein Liebes-Fiebertraum. Der Erzähler ist nicht verliebt. Er ist süchtig nach Liebe. Er kann nicht schlafen. Nicht weil er ängstlich ist. Sondern weil er an dich denkt. Jede Sekunde jeder Nacht ist sein Geist eine endlose Wiederholung deiner Stimme, deines Lächelns, der Art, wie du über einen Witz gelacht hast, den er nicht hörte. Es tut weh. Es sollte wehtun. Aber es tut gut. Wie eine Wunde, die nicht heilt, aber du berührst sie weiter, weil es das Einzige ist, was dich lebendig fühlen lässt. Dies ist nicht romantisch. Es ist unerbittlich. Es ist die Schönheit, sich freiwillig zu zerbrechen.


Infinity

Kein Klage. Es ist keine Warnung. Es ist ein stilles Wunder. Der Erzähler sieht das Ende. Er sieht den langsamen Verfall, den letzten Atemzug, wie das Licht erlischt. Er sieht alles – klar, sicher, unerschütterlich. Aber er sieht auch alles dazwischen. Das Lachen. Die Handhaltung. Die stillen Morgen. Die Art, wie deine Stimme klingt, wenn du müde bist. Und weil er das Ende kennt, hat er keine Angst. Er klammert sich nicht. Er ist nicht verzweifelt. Er ist frei. Und so liebt er – voll, heftig, ohne Angst – denn er weiß bereits, wie es endet. Und das, erkennt er, ist der einzige Weg, wirklich zu lieben. Dies ist kein Fatalismus. Es ist Gnade.


Hot Cave

Keine Erklärung. Es ist ein Signal. Eine verschlüsselte, siedende Einladung – in einem öffentlichen Raum übermittelt, aber nur für eine Person bestimmt. Die Texte sind nicht für die Menge. Sie sind für sie. Und nur sie weiß, was sie bedeuten. Der Erzähler flirtert nicht mit dem Raum. Er flirtet mit ihr – ihrem Körper, ihrer Präsenz, ihrer Energie – wie eine geheime Frequenz, die nur sie empfangen kann. Sie ist nicht nur schön. Sie ist heiß. Nicht warm. Nicht heiß. Brennend heiß. Wie eine Höhle unter der Erde – dunkel, tief, lebendig mit Hitze. Und der Erzähler ist nicht nur angezogen. Er wird hineingezogen. Wie ein Motte zu einer Flamme, die nur er sehen kann. Dies ist kein Lied über Berührung. Es ist ein Lied über Wissen. Und das Wissen ist elektrisch.


Happy Go Lucky

„Happy Go Lucky“ geht nicht um Verbindung. Es geht um Infektion. Der Erzähler ist nicht verliebt. Er ist infiziert mit Glück. Und diese Infektion ist so mächtig, dass sie alles andere bedeutungslos macht – sogar die Person, die er zu lieben vorgibt. Es ist ihm egal, ob die Welt untergeht. Es ist ihm egal, wenn der andere geht. Es ist ihm sogar egal, ob er zurückgeliebt wird. Denn er ist bereits glücklich. So glücklich, dass er Liebe nicht braucht. Er braucht keine Bedeutung. Er braucht sie sogar nicht. Er ist nicht verliebt. Er ist in Freude. Und Freude, wie sich herausstellt, ist die gefährlichste Form von Selbstsucht. Dies ist kein Liebeslied. Es ist eine Liebe nach dem Tod der Liebe – und die Leiche tanzt noch.


Helios

Es ist ein Hymnus. Der Erzähler verliebt sich nicht. Er steigt in die Liebe hinauf. Er sieht sie – Helios, den Namen, den er ihr gibt, nicht weil es ihr Name ist, sondern weil sie die Sonne ist. Groß. Blond. Schlank. Ihr Körper ist ein Tempel. Ihr Geist eine Konstellation. Ihre Schönheit ist nicht nur visuell – sie ist intellektuell, spirituell, kosmisch. Sie ist nicht nur schön. Sie ist göttlich. Und die Liebe, die sich in der Brust des Erzählers ausbreitet, ist nicht menschlich. Sie ist explosiv. Wie eine Supernova. Wie eine Seele, die im Feuer wiedergeboren wird. Dies ist keine Romantik. Es ist Offenbarung. Und in ihrer Gegenwart wird die Welt still – denn nur das Licht zählt.


Millitant Veggies

Es geht um Ideologie. Der Erzähler war in einer romantischen Trance verloren – so tief in Liebe, dass er die Welt vergaß. Er sah nur den Geliebten. Er ignorierte die Welt. Er ignorierte die Wahrheit. Und nun – er ist aufgewacht. Aber nicht zu einem glücklichen Ende. Zu einer Revolution. Denn die Idioten sind aufgestanden. Und sie protestieren nicht nur. Sie sind militant. Und sie sind nicht hier, um zu reden. Sie sind hier, um zu bestrafen. Denn der Erzähler, in seiner Liebesträume, aß ein Steak. Und das war ein Verbrechen. Nicht irgendein Verbrechen. Ein Kapitalvergehen. Es geht um Schuld. Und Schuld, wie sich herausstellt, wird kalt serviert – auf einem Bett aus uraltem Gestein.


Vulvamatic

Es ist ein Liebesritual. Ein klingendes Gebet. Der Erzähler spricht nicht zu einer Frau. Er spricht zu allen. Zur Vulva, die versteckt, beschämt, gelöscht oder ignoriert wurde. Zur Vulva, die gelacht, geblutet, geboren, geträumt und gezittert hat. Zur Vulva, die als „zu viel“ oder „zu wenig“ oder „nicht genug“ bezeichnet wurde. Dieses Lied sagt: Du bist genug. Du bist heilig. Du bist kein Geheimnis. Du bist ein Universum. Nicht erotisch. Es ist heilig. Nicht pornografisch. Es ist prophetisch. Und es wird in einer Sprache gesungen, die nur der Körper kennt – Rhythmus, Puls, Atem und das tiefe, leise Summen des Zuhauses.


Sea of Euphoria

Es ist nicht Liebe. Es ist Eintauchen. Der Erzähler ist nicht verliebt – er ist Liebe, untergetaucht in einem warmen, leuchtenden Ozean ohne Oberfläche. Er ist drei Wege von Sonntag: nicht in der Zeit, nicht im Raum, nicht in der Realität. Euphorie ist hier kein Gefühl – sie ist eine Welt. Jeder Atemzug ist Freude. Jeder Herzschlag, ein Hymnus. Jede Berührung, eine Offenbarung. Die Liebe, die er fühlt, ist nicht menschlich – sie ist kosmisch. Nicht Liebe für jemanden. Liebe als Wesen. Und er hat sich ertränkt. Und er hat überlebt. Und er schwebt noch – schwerelos, namenlos, perfekt – in der endlosen, strahlenden Tiefe.


Dear Hunter

Es ist kein Liebeslied. Es ist eine Legende. Der Erzähler jagt nicht die Liebe – er jagt sich selbst, durch den Wald der Sehnsucht, durch die Stille, die mit Abwesenheit summt. Er sieht einen Hirsch: zitternd, leuchtend, lebendig – und er weiß: Es ist er. Und er weiß: Es läuft nicht von mir weg. Es läuft auf mich zu. Also läuft er auch. Stillzustehen bedeutet zu sterben. Liebe zu haben heißt, zu jagen. Geliebt zu werden heißt, gejagt zu werden. Es gibt kein Ende. Keinen Frieden. Nur den Wald. Den Atem. Den Hirsch. Den Jäger. Und die endlose, wunderschöne Jagd – wo Liebe kein Refugium ist, sondern eine Wildnis. Und Überleben bedeutet: niemals aufzuhören.


Neural Voyage

Es ist kein Liebeslied. Es ist eine Gehirnwelle. Der Erzähler erlebt keine Liebe – er ist Liebe, durch den elektrischen Sturm seines eigenen Nervensystems. Jeder Hoch: Dopamin-Flut, Cortisol-Spitze, Herz wie ein Kriegstrommel. Jeder Tief: Serotonin-Absturz, Amygdala, die schreit, Stille, die lauter heult als jeder Laut. Dies geht nicht um Verbindung. Es geht um Misskommunikation – neuronale Signale, die falsch interpretiert werden und Bedeutung erzeugen. Nicht Glück. Nicht Sehnsucht. Sondern das rohe, zitternde Ereignis der Liebe: ein Anfall im Kortex, ein Wunder in der Synapse. Eine Reise durch Feuer und Stille, wo das Herz nicht schlägt – es singt, selbst wenn es bricht.


The End

Es ist ein Lied über das falsche Ende. Der Erzähler glaubt nicht an Enden. Er weiß: Das Ende war nicht heute. Das Ende war nicht letztes Jahr. Das Ende war nicht einmal in der Vergangenheit. Es war lange her. Und es war nicht damals. Es war davor. Vor diesem Lied. Vor diesem Atemzug. Vor dieser Stimme. Das Ende geschah – nicht in der Zeit. Nicht im Raum. Es geschah in der Erinnerung. Und nun tut die Welt weiterhin so, als wäre es nicht geschehen. Und deshalb singt er. Nicht um zu trauern. Um zu erinnern. Um zu sagen: „Ich weiß. Ich weiß es schon lange. Das Ende war nicht heute. Es war vor langer Zeit. Und es endete nie.“ Dies ist kein Lied über Trauer. Es ist ein Lied über Akzeptanz als Täuschung. Es geht nicht um Verlust. Es geht um den Geist eines Geistes. Und das Einzige, was bleibt, ist der Echo.